Chronik

Vereinschronik

Im April 1955 fanden sich einige junge, schießbegeisterte Unterleinacher zusammen, um einen Schützenverein zu gründen. Nachdem man sich beim damaligen Gauschützenmeister Michael Gast über die Bestimmungen des Bayerischen Sportschützenbundes hatte unterrich-
ten lassen, konnte man langsam an die Gründung eines Schützenvereins denken.

Es stand jedoch für die schießbegeisterten Männer fest, dass nur Luftgewehrschießen in Frage kommt  Auf der Suche nach einem Gewehr und einem Schießstand stellte der Bäckermeister Herr Fritz Langgut sein Luftgewehr und seinen Kugelfangkasten zur Verfügung. Geschossen wurde im Saal des Gasthauses Schunder, das zum Vereinslokal gewählt wurde.

Am 24.04.1955 fand die Gründungsversammlung unserer Schützengesellschaft statt. 21 Anwesende beschlossen folgenden Originalwortlaut::

"Der Schützenverein dient nur zu sportlichen Zwecken und ist nicht als vormilitärische Ausbildung zu betrachten. Die Mitglieder sollen sportlich begeistert, gesellig betreut und kameradschaftlich beseelt sein. Aus diesen Motiven erhält der Verein den Namen Schützengesellschaft Diana Unterleinach."

Mit Elan wurde nun der Schießbetrieb aufgenommen und bereits am 29.06.1955 konnten die ersten vierLeistungsnadeln in Bronze an die Schützen Schunder Guntram, Imhof Robert, Issing Albin und Fischer Adolf ausgehändigt werden.

Im Protokollbuch ist hierüber vermerkt: "Es war für uns ein freudiges Ereignis, denn durch diese Nadeln konnten wir unser erstes Können bezeugen. Für die anderen Mitglieder gibt es Ansporn und frischen Mut."

Am 07.08.1955 wurde dann das erste Preisschießen besucht. Sechs Schützen leisteten der Einladung des Schützenvereins Spessartschütz

Vormwald Folge. Bei fünf teilnehmenden Vereinen konnten alle Leinacher Schützen einen Preis erringen. Hierüber ist im Protokoll vermerkt: Bei unserem ersten Preisschießen waren wir vollauf mit unserem Schussergebnis zufrieden."

Am 29. und 30.10.1955 hielt die junge Schützengesellschaft selbst ihr erstes öffentliches Preisschießen ab. 64 Teilnehmer aus 10 Vereinen konnten auf der Fest-, Glück-, Meister-, Ehren- und Damenscheibe ansehnliche Preise mit nach Hause nehmen; ein für die damalige Zeit  hervorragend bestücktes Preisschießen. Protokollvermerk vom 03.11.1955: "Heute kann man mit ruhigem Gewissen sagen, dass unser erstes Preisschießen am 29. und 30.10.1955 im wahrsten Sinne ein voller Erfolg war. Dies gibt für uns wieder inneren Aufschwung und Mut zu neuen Taten."

Am 04.11.1956 fand im Gasthaus Schunder die Jahreshauptversammlung statt. Hier wurde unter anderem der Kauf von 2 Vereinsgewehren, die beide heute noch vorhanden sind, und zwei Zugständen beschlossen.

Am 04.06.1956: Preisschießen mit Festbetrieb im Turngarten der Gemeinde Unterleinach. Auf 10 Schießständen, die eigens aus Scheunentoren, Planen und Gerüststangen hergerichtet wurden, konnten insgesamt 101 Schützen von morgens 9 Uhr bis abends 18 Uhr ihr
Können unter Beweis stellen. Um 20 Uhr konnten dann die begehrten
Preise in Empfang genommen werden. Protokollvermerk: "Das ganze Fest war wieder ein schöner Erfolg für die Schützengesellschaft Diana."

12.01.1957: Jahreshauptversammlung. Hier wurden unter anderem zwei Preisschießen beschlossen und man sprach damals schon vom Bau eines Schützenhauses.

Am 24.02.1957 wurde erstmals eine Königsfeier abgehalten, wobei der Schützenkönig erst nach einem Wettkampf, der sich über 2 Monate hinzog, ermittelt werden konnte.

17.10.1957: Der erste Wettkampf in der Meisterschaftsrunde . Die Diana Unterleinach meldete zwei Mannschaften.

1965: Erstmalig wurde beim Königsschießen ein Jungschütze Schützenkönig. Karl Wiesmann gab auf die Königsscheibe den besten Schuß ab.

27.06.1965 feierte die Diana Unterleinach ihr 10-jähriges Bestehen, Fahnenweihe und ein Preisschießen, das von 176 Schützen besucht wurde. Die Schützenkameraden Robert Imhof und Albin Issing wurden von Gauschützenmeister Michael Gast für besondere Verdienste mit der silbernen Ehrennadel des Gaues Würzburg ausgezeichnet.

1966: Die Schützengesellschaft meldet zum ersten Mal drei Mannschaften  für die Rundenwettkämpfe. Durch den Umbau des Vereinslokals Schunder musste ein neuer Schießraum gefunden werden. Nach langer Suche stellte uns Pfarrer Ludwig Müssig den Dachboden des alten Pfarrhauses zur Verfügung. Ein kleiner Raum im ersten Stock
konnte als Aufenthaltsraum genutzt werden. Am 22.05.1966 wurde die erste Versammlung in der neuen Schießstätte abgehalten.

Am 02.06.1967 wurde in einer außerordentlichen Generalversammlung der Neubau eines Schützenhauses beschlossen.

21.03.1968: Erste Bauanfrage für den Schützenhausbau beim Landratsamt Würzburg eingereicht.

23.05. • 09.06.1968: Preisschießen zu Gunsten des Schützenhausbaus. 188 Schützen aus 23 Vereinen nahmen an diesem Schießen teil.

21.06. - 23.06.1968: Schützenfest - Grundstein für das geplante Schützenhaus.

31.03.1969: Die Grundstücksfrage für den geplanten Schützenhausbau steht noch offen, da das bisherige Grundstück durch zu große Auflagen seitens des Landratsamtes nicht mehr in Frage kommt.

25.08.1970: Eintragung in das Vereinsregister.

03.02.1971: Die Grundstücksfrage ist geklärt.

13.03.1971: Plan für die Baugenehmigung für das Schützenhaus liegt dem Landratsamt Würzburg vor.

Vom 15.04.1971 bis Dezember 1971 mussten 7 Planänderungen auf Forderung des Landratsamtes vorgenommen werden.

19.11.1971: Auf Anfrage des 1. Schützenmeisters Robert Imhof wurde vom Landratsamt mitgeteilt, dass der Bauplan für unser Schützenhaus verschollen ist.

28.01.1972: Die Baugenehmigung liegt vor. Mit dem Schützenhausbau wurde begonnen.

23.02.1974: Die Räumlichkeiten im alten Pfarrhaus wurden der Schützengesellschaft auf Grund von Eigenbedarf gekündigt. Der Schießbetrieb findet bis zur Fertigstellung des Schützenhauses
im Schützenheim des Schützenvereins Zellingen statt.

28. und 29.06.1974: Unter großer Teilnahme örtlicher und auswärtiger
Vereine wurde das Schützenhaus festlich eingeweiht.

04.01.1976: Erstmals in der Vereinsgeschichte wird eine Frau Schützenkönig. Auf die Königsscheibe gab Bärbel Oswald den besten Schuss ab.

27.11.1976: der Mitgliederzuwachs hält an. 87 Schützen gehören derzeit dem Verein an.

01.05.1978: Aus den beiden ehemaligen Gemeinden Unterleinach und Oberleinach wird in Folge der Gebietsreform die Einheitsgemeinde Leinach gebildet. Damit ändert sich auch unser Name in Schützengesellschaft .Diana" Leinach.

14.06.- 16.06.1980: 25-jähriges Jubiläumsfest mit Preisschießen.

1983: Neugestaltung des Schießraumes.

1984: Erweiterungsbau des Schützenhauses und Neugestaltung der Toilettenanlagen.

1985: Die Schützengesellschaft nimmt mit vier aktiven Mannschaften und einer Damenmannschaft an den Rundenwettkämpfen teil. Zum ersten Mal küren die Schützendamen ihre eigene Schützenkönigin.

1985: 30-jähriges Gründungsfest mit Preisschießen, verbunden mit dem 31. Gauschützenfest. Unser Mitglied Klaus Imhof wurde in München Landesschützenkönig.

1986: Neueröffnung unseres Schützenhauses nach Um- und Erweiterungsbau. Der Schießraum wurde mit elektrischen Zugständen ausgestattet.

1988: Das Grundstück auf dem unser Schützenhaus steht, wurde in einen Bebauungsplan für ein Wohnbaugebiet aufgenommen. Die Zufahrtsstraße zum Schützenhaus wird von der Gemeinde als Erschließungsstraße ausgebaut.

1989: Die Schützengesellschaft erhält durch die Gemeinde Leinach im Zuge einer Baulandumlequnq einen Tell des Nachbargrundstückes zusätzlich zum bereits vorhandenen vereinseigenen Gelände zugeteilt. Dadurch vergrößert sich das Grundeigentum der Schützengesellschaft nicht unerheblich.

1990: Die Schützengesellschaft nimmt zum ersten Mal mit acht Mannschaften an den Rundenwettkämpfen teil.

1993: Der Mitgliederstand ist auf 149 angewachsen. Die Vorbereitungen für das 40-jährige Gründungsfest mit Preisschießen an Pfingsten 1995, verbunden mit dem Gauschützenfest, laufen an. Innerhalb der Schützengesellschaft bildet sich eine Abteilung der Böllerschützen.

1994: Die Jugend ist unsere Zukunft: Mit unserer Jugendarbeit wollen wir einen neuen Weg einschlagen. Wir möchten, dass sich unsere Schützenjugend künftig selbst verwaltet. Aus diesem Grund haben wir in der Jahreshauptversammlung am 26.11.1994 unsere Satzung neu
gefasst und einen so genannten Jugendparagraphen eingefügt. Auf der Grundlage dieses Jugendparagraphen gab sich unsere Schützenjugend in der Vereinsjugendversammlung am 04.12.1994 eine Jugendordnung und wählte ihre Vereinsjugendleitung.

1.  Jugendleiter: Peter Forstnig
2.  Jugendleiter: Heiko Eisenhut
Jugendsprecher: Andreas Salomon
stellv. Jugendsprecher: Daniela Schebler
Jugendsprecherin: Carolin Hausknecht
stellv. Jugendsprecherin: 

Das Landratsamt Würzburg - Kreisjugendamt, hat mit Schreiben vom 15.12.1994 unserer Schützenjugend die öffentliche Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe bestätigt.

1995: Für das Jahr 1995 sind zwei Jugendbildungsmaßnahmen geplant. Am 08.07.1995 fährt die Schützenjugend nach München und besucht dort die Bavaria Filmstudios und die Olympiaschießanlage Hochbrück. Während der Fahrt werden Referate über die Deutsche Filmge-schichte und die Geschichte des bayerischen Schützenwesens gehalten und darüber diskutiert.

Eine weitere Jugendbildungsmaßnahme, deren Termin noch nicht feststeht, trägt das Thema: "Unfall, was dann?" Kindern und Jugendlichen soll die richtige Verhaltensweise vermittelt werden, wenn sie selbst einen Unfall haben, oder zu einem Unfall dazu kommen.

In diesem Jahr feiert die Schützengesellschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieses Jubiläums findet am 26.03.1995 ein Wohltätigkeitskonzert mit dem Musikkorps der Bayerischen Polizei statt, dessen Erlös der Station "Regenbogen" - einer Station für krebskranke Kinder
an der Universitätsklinik Würzburg - zur Verfügung gestellt wird.

In der Zeit vom 24.03. bis 29.04.1995 findet ein großes Preisschießen statt, das mit dem 40. Gauschießen des Schützengaues Würzburg verbunden ist.

Am 13.05.1995 werden im Rahmen eines Kommersabends verdiente Mitglieder der Schützengesellschaft geehrt. Herrn Michael Roth wird die Würde des Ehrenschützenmeisters verliehen. Die Schützenbrüder Hans Feimer, Rudi Hemmerich, Karl Jaroschik und Franz Liebstückel werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Vom 02.06. - 05.06.1995 findet das Schützenfest statt. Die Schützengesellschaft hat zur Zeit 156 Mitglieder.

18. u. 19.05.1996: Traditionelles Maifest am Schützenhaus. Als besondere Attraktion wurde ein Wasserbecken auf dem Parkplatz vor dem Eingang zum Schützenhaus aufgestellt, in dem der Modellsportclub Taubertal am Sonntag Schiffsmodelle vorführte.

03.06.1996: Die Ausstattung der Küche im Schützenhaus wird mit dem Kauf und Einbau eines gebrauchten Dunstabzugs verbessert.

24.07.1996: Vom Radfahrverein "Frisch Auf" kam der Vorschlag, ein gemeinsames Fest (z.B. Radtour mit Wettkampfschießen) zu veranstalten. Der erste Schritt zum .Leinacher Biathlon" ist getan.

18.11.1996: In der Vorstandssitzung wird darüber diskutiert, dass seit einige Zeit von verschiedenen Mitgliedern Interesse an der Sportart Bogenschießen besteht. Man verständigt sich darauf, im Frühjahr 1997 sich mit diesem Thema und den dazu gehörigen Bedingungen auseinander zu setzen.

04.06.1997: In einer Vorstandssitzung wird der Beschluss gefasst, künftig auch die Sportart "Bogenschießen" anzubieten. Zunächst sollen Leihbogen besorgt werden und auf dem Parkplatz neben dem Eingang zum Schützenhaus geschossen werden. Später soll versucht werden, ein Grundstück zu pachten, damit die Bogenschützen auch auf größere Distanzen schießen können. In den Wintermonaten werden die Bogenschützen einmal wöchentlich in der Leinachtalhalle schießen. Hierzu beschließt die Vereinsführung am 20.10.1997 den Kauf eines Fangnetzes.

15.06.1997: Gemeinsam mit dem Radfahrverein "Frisch Auf" veranstaltet die SG .Diana" den 1. Leinacher Biathlon. Start und Ziel des Wettbewerbs ist am Schützenhaus. Neben dem Start auf der Kurzstrecke (2 x 5,94 km) können die Athleten auch auf der Langstrecke (4 x 5,94 km) starten. Die Einteilung der Teilnehmer erfolgt in unterschiedlichen Leistungsklassen. Neben der Strecke, die mit dem Fahrrad bewältigt werden muss, beinhaltet der Wettbewerb ein zweimaliges Schießen (5 Schuss liegend, 5 Schuss stehend) mit dem Luftgewehr. Für jede nicht getroffene Scheibe muss der betreffende Athlet eine Strafrunde von 770 Meter Länge fahren.

29.11.1997: In der Mitgliederversammlung wird über die Erweiterung der Schießanlagen durch einen Anbau hinter dem Schützenhaus beraten. Die anwesenden Mitglieder waren sich darüber einig, die Planungen voranzutreiben.

18.03.1998: Schützenmeister Jürgen Issing informiert die Vorstandschaft über das Ergebnis der Gauversammlung, bei der wir unter anderem die Zusage erhalten haben, das Gauschießen 2000 im Rahmen unseres 45-jährigen Stiftungsfestes ausrichten zu dürfen.

14.04.1998: In der Vorstandssitzung wird der erste Planentwurf zur Erweiterung des Schützenhauses vorgestellt. Er ist das Ergebnis eines Ortstermins der drei Schützenmeister mit dem Schießstandsachverständigen.

19.06.1998: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird den Mitgliedern die fertige Planung zur Erweiterung der Schießanlagen vorgestellt. Mit der Erweiterung soll ein weiterer Meildenstein in der Entwicklung unserer Schützengesellschaft gesetzt werden.

27.06.1998: Unser Schützenbruder Jochen Streich steht als neuer Gauschützenkönig fest. Er wird bei einem Empfang am Rathaus von Bürgermeister Andreas Oestemer und Schützenmeister Jürgen Issing geehrt. In einem Festzug wird der neue Gauschützenkönig anschließend durch den Ort zum Schützenhaus geleitet, wo der Erfolg gebührend gefeiert wird.

26.07.1998: Erstmals richtet die Abteilung der Bogenschützen eine Gaurunde am Trieb aus.

1998: Mit drei Mannschaften in der Schützenklasse, einer Damenmannschaft, zwei Herren-Alt Mannschaften und drei Jugendmannschaften hat die SG .Diana" die abgelaufene Saison bestritten. Die 1. Mannschaft wurde bei einem Schnitt von 1420 Ringen je Wettkampf
Meister in der A-Klasse und stieg in die Gauliga auf. In der E-Klasse, Gruppe 1 wurde die 3. Mannschaft ohne eine einzige Niederlage ebenfalls Meister und steigt somit in die D-Klasse auf.

Erster Erfolg für die Abteilung der Bogenschützen: Daniela Schebler, sonst mit dem Luftgewehr eine unserer besten Schützen, beweist, dass sie auch mit Pfeil und Bogen erfolgreich sein kann und wird Gaumeisterin.

10.06.1999: Wegen mangelnder Unterstützung durch Vorstandschaft und Mitglieder gibt 1. Schützenmeister Jürgen Issing seinen Rücktritt bekannt.

18.06.1999: Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung war die Erweiterung der Schießanlage und die damit verbundene Aufnahme eines zinsverbilligten Darlehens. Die außerordentliche Mitgliederversammlung stimmte der Baumaßnahme bei 3 Gegenstimmen zu.

25.06.1999: Das Schnurgerüst für den Bau zur Erweiterung der Schießanlagen wird erstellt.

03.07.1999: Mit dem Aushub zur Erweiterung der Schießanlagen wird begonnen.

17.07.1999: Zügig ging der Aushub zu unserem Bauvorhaben voran. Die befürchteten Schwierigkeiten wegen des felsigen Untergrundes blieben zur allgemeinen Freude aus. Der Aushub der Baugrube kann abgeschlossen werden.

13.08.1999: Panne beim Gießen der Bodenplatte: Die Ankunft der Betonpumpe. die erforderlich ist um den Beton zum Gießen der Bodenplatte von der Schützenstraße über das Schützenhaus hinweg in die Baugrube zu befördern, war für 12.30 Uhr angekündigt. Erst um 17.30 Uhr traf die Betonpumpe - wegen der zu überbrückenden Strecke musste sie aus Frankfurt angefordert werden - an der Baustelle ein.  Etwa 15 Mitglieder hatten zum Tell frühzeitig ihren Arbeitsplatz verlassen, um beim Betonieren zu helfen. Sie harrten am Schützenhaus bis zum Eintreffen der Betonpumpe aus.

21.10.1999: Sportleiter Stefan Oestemer stellt in der Vorstandssitzung das Programm für das Preis- und Gauschießen vor, das im Rahmen unseres 45-jährigen Stiftungsfestes veranstaltet wird. Es soll zwischen dem 31.03. 2000 und 28.04.2000 stattfinden.

20.11.1999: Nach reiflicher Überlegung und intensiver Diskussion in den vergangenen Vorstandssitzungen erklärt sich Jürgen Issing in der Jahreshauptversammlung wieder bereit für das Amt des 1. Schützenmeisters zu kandidieren.

27.11.1999: Die Deckenschalung am Erweiterungsbau der Schießanlagen wird eingelegt.

11.12.1999: Die Decke zum Erweiterungsbau wird betoniert. Ein zünftiges Schweinskopf-Essen im Anschluss bildet den vorübergehenden Abschluss der Rohbauarbeiten.

1999: Die Abteilung der Bogenschützen kann einen weiteren Erfolg verbuchen: Durch Trainingsfleiß und Können erreicht Harry Wilken mit seinem Recurve-Bogen die Vize-Gaumeisterschaft in der Altersklasse.

01.01.2000: Die SG .Diana" nimmt an der feierlichen Übergabe des" Symbol 2000" vor dem Rathaus teil. Die Böllerschützen der SG .Diana" schießen nach der Enthüllung des Symbols Salut.

05.01.2000: Für unseren Schützenmeister Jürgen Issing geht ein Traum in Erfüllung. Bei der Königsfeier wird er zum Schützenkönig gekürt. Ihm stehen Andreas Karg als 1. Ritter und Florian Weijers als 2. Ritter zur Seite. Schützenkönigin ist Gabi Öchsner.

28.01.2000: Von der Schneiderin, Frau Reeh-Wiehl, wird eine Damentracht für die weiblichen Mitglieder und Partnerinnen unserer Schützenbrüder präsentiert. Zwölf Damen entscheiden sich dafür, eine Damentracht anfertigen zu lassen. Beim Kommersabend zum 45-jährigen Stif-
tungsfest, am 20.05.2000, soll die Tracht zum ersten Mal von den Damen getragen werden.

30.01.2000: Bei der Gauversammlung in Eibelstadt überreicht unser Schützenbruder Jochen Streich als scheidender Gauschützenkönig die Königskette des Schützengaus Würzburg an seinen Nachfolger Dieter Menth aus Röttingen.

18.03.2000: Wie schon 1985 und 1995 bildet ein Wohltätigkeitskonzert den Auftakt zu einem Stiftungsfest der SG .Dlana", Das Musikkorps der Bayerischen Polizei aus München und der Polizei-Chor Würzburg bieten In der fast voll besetzten Leinachtalhalle anspruchsvolle musika-lische Unterhaltung. Der Reinerlös des Konzerts geht zu gleichen Teilen an die Aktion "Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und an die Schützenjugend.

31.03.2000: Das Preisschießen mit Gauschießen und Bürgerschießen beginnt. Es dauert bis zum 28. April.

20.05.2000: Der Kommersabend zum 45-jährigen Stiftungsfest findet im Schützenhaus statt. Erstmalig findet der Festgottesdienst mitTotenehrung nicht direkt am Stiftungsfest statt, sondern geht dem festlichen Abend voraus.

22.05.2000: Einem Beschluss der Vorstandschaft zu Folge, sollen beim 45-jährigen Stiftungsfest keine Gastgeschenke verteilt werden, Dafür wird bei einem Besuch des Druckzentrums der Main-Post den Verantwortlichen eine Spende zu Gunsten der Aktion "Patenkind" übergeben.

09.06. - 12.06.2000: Mit einem Preisschafkopf startet das 45-jährige Stiftungsfest. Am letzten Tag des Festes (Pfingstmontag) findet das 1. Böllerschützentreffen des Schützengaus Würzburg statt.

18.10.2001: Vom Landratsamt Würzburg erhalten wir die Genehmigung auf unser Schützenhaus ein Satteldach aufzubringen. Die Arbeiten werden schon in den nächsten Wochen erledigt.

28.11.2001: Die Schützenjugend freut sich über ihre neuen Trainingsanzüge, gespendet von der Fa. Löhe & Co. Diese Spende haben wir dem Engagement des 3.Schützenmeisters Anton Fischer zu verdanken.

2001/2002: Wir sind im vergangenen Jahr am Erweiterungsbau ein gutes Stück vorwärts gekommen. Wir haben den Außenputz angebracht, das Dach und die Schallschleuse fertig gestellt. Die Verbindung von Schützenhaus zum Erweiterungsbau ist entstanden. Als nächstes steht die Lüftungsanlage auf dem Plan.

26.05.2002: Die Böllergruppe feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet das 3. Böllerschützentreffen des Schützengaues Würzburg in Leinach statt. Wolfgang Schwadtke gibt 120 Böllerschützen die Kommandos zu Salven, Reihenfeuer und Salut aus Hand-, Schaft- und Standböllern.

23.06.2002: Heute zeigten wir erstmals beim Festzug der FFW UnterIeinach unsere neue Zugordnung. Alle Abteilungen der SG Diana Leinach präsentierten sich hervorragend, wie sich am Applaus der Zuschauer erkennen ließ.

11.10.2002: Die Bogenschützen der SG "Diana"Leinach feiern Ihr 5-jähriges Bestehen im Schützenhaus.

05.11.2002: Die Schützengilde Güntersleben fragt an, ob die .SG " Diana" die Patenschaft für sie übernehmen möchte. Diesem Ansinnen wurde gerne zugestimmt.

01.02.2003: Bei der Geburtstagsfeier zum 10-jährigen Bestehen unseres "Patenkindes", der Schützengilde Güntersleben, wurde die Patenschaft offiziell bekannt gegeben.

14.10.2003: "Sport nach 1 in Schule und Verein". Die Genehmigung der Regierung und der Bescheid über die Bezuschussung sind eingetroffen. Die SG .Diana" Leinach schließt mit der Grundschule Leinach und der Verbandsschule Margetshöchheim, als erster Verein im Schüt-
zengau Würzburg einen Vertrag zur Bildung einer Sportarbeitsgemeinschaft "Bogenschießen".

Jan. 2004: Startschuss für den Sportunterricht Bogenschießen im Kooperationsmodell "Sport nach 1 in Schule und Verein" nach langer Wartezeit.

Febr. 2004: Die Bogenschützen haben erstmals zwei Gaurunden des Schützengaues Würzburg ausgetragen. In der Bezirksliga belegen die Mannschaft den 1. Platz.

27.02.2004: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine neue Vorstandschaft gewählt. Gleichzeitig werden mit der Wahl von Mathias Dörrie zum 2. Schützenmeister die Weichen für die Nachfolge unseres 1. Schützenmeister Jürgen Issing gestellt, der nach Ablauf dieser Amtszeit sein Amt krankheitsbedingt niederlegen wird.
Mai 2004: Erstmals in der Geschichte unseres Vereins belegt eine Mannschaft den 1. Platz in der Gauliga. Den Aufstiegskampf zur Gauoberliga konnte sie allerdings nicht für sich entscheiden.

Sept. 2004: Die Bogenschützen haben ihren neuen Schießplatz mit Erdreich aufgefüllt, eingeebnet und neu eingesät. Mit der Gemeinde Leinach, dem Eigentümer des Geländes wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen.

11.12.2004: Mit dem Bau der neuen Luftgewehrstände im Erweiterungsbau wird begonnen.

05.01.2005. Mit der Königsfeier beginnen wir das Festjahr 2005. Erstmalig in der Geschichte der SG „Diana“ Leinach dominieren bei der Jugend die weiblichen Teilnehmer. Sie stellt mit Kirsten Hüner nicht nur den Jugendkönig, sondern mit Anna-Maria Issing auch den 2. Ritter. Benedikt Fischer rettet als 1. Ritter die Ehre der männlichen Jugend.   

Unser neuer 2. Schützenmeister Mathias Dörrie wurde Schützenkönig. Seine Königin im Festjahr wurde Daniela Schebler.

30.01.2005: Eine erfreuliche Nachricht: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Schützengaues wurde Karola Amend-Oestemer zur Gauschützenkönigin gekrönt und der Schützengesellschaft die Gaustandarte für ein Jahr überreicht. Nach dieser Versammlung wurde Karola in Leinach gebührend empfangen. Im Foyer der Leinachtalhalle sprach Bürgermeister Uwe Klüpfel ein paar Worte und am Schützenhaus gab es von den Böllerschützen einen kräftigen Ehrensalut.

13.02.2005: Jubiläumsjahr wird zum Jubeljahr: Mit Christian Voigt können wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte einen Bayer. Meister feiern. Fast perfekt setzte der junge Bogenschütze bei den Bayer. Titelkämpfen den Bogenschützen, "Alles ins Gold" in die Tat um. Aus einer Entfernung von 18 Metern platzierte er 58 von 60 Pfeilen im Gold der Scheibe. Dieser Erfolg wurde von der Gemeinde und der SG bei einem Empfang gebührend gefeiert. Neben dem Ehrensalut der Böllerschützen erschallte auch ein Tusch der Leinachtaler Musikanten.

10.03.2005: Eine Abordnung der Schützengesellschaft nimmt mit der Gaustandarte am Bezirksschützentag in Kleinheubach teil.

19.03.2005: Die Luftgewehrstände im Erweiterungsbau sind fertig. Das Gauschießen kann kommen.

08.04.2005: Das Gau- und Bürgerschießen 2005 beginnt. Es dauert bis zum 29. April.

23.04.2005: An diesem Tag, dem Vorabend unseres 50. Geburtstages, sollte unser Benefizkonzert mit dem Musikkorps der Bayer. Polizei stattfinden. Leider muss dieser Termin ausfallen, da die Leinachtalhalle anderweitig vergeben war.

Herbert Ehehalt, Bea Back, Marion Endres

 

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